Zeit der Rückschau – Zeit des Innehaltens Ein Gespräch mit Michael Roth, dem Geschäftsführer von Raumkonzept, über ein ereignisreiches Jahr 2019

Zeit der Rück­schau – Zeit des Innehal­tens

Ein Gespräch mit Michael Roth, dem Geschäftsführer von Raumkonzept, über ein ereignisreiches Jahr 2019

Die letzten Dezembertage ziehen ins Land. Und bevor wir uns in die Weihnachtsferien verabschieden, nutzen wir die Gelegenheit, und lassen das Jahr noch einmal Revue passieren. Michael Roth, Gründer und Geschäftsführer von Raumkonzept, spricht über die Highlights des vergangenen Jahres, über gemeisterte Herausforderungen und die Beton-Trends von morgen.

MICHAEL ROTH

Pandomo gießboden

Mit großen Schritten nähern wir uns dem Jahresende. Auch bei Raumkonzept sieht es schon sehr weihnachtlich aus. Alles in allem: Wie war das Jahr für Sie, Michael Roth?

Unser Jahr bei Raumkonzept war sehr gut. Die Anzahl und Größe unserer Projekte hat noch mal deutlich zulegt. Wir haben uns weiter spezialisiert und positioniert als Experte für fugenlos gespachtelte Böden.

Aktuell zählt Raumkonzept zu den Top 5 in Europa! Besonders positiv hervorzuheben sind – neben unserem stetig wachsenden Umsatz – natürlich die vielen neuen Mitarbeiter, die wir gewonnen haben und die wir auch ausbilden konnten. Wobei Ausbildung in diesem Zusammenhang nicht als klassische Ausbildung zu verstehen ist, sondern eher als eigene vertriebsinterne Schulung bereits ausgebildeter Handwerker, die bei uns im Umgang und in der Verarbeitung der speziellen Materialien wie z. B. Beton Ciré weiterqualifiziert werden.

Auf diesen Ausbildungsprozess sind wir sehr stolz, denn wir haben ihn eigens für unser Unternehmen entwickelt. Und wenn ich sehe, dass alle, die dieses Jahr begonnen haben, bei uns zu arbeiten, nun die Fertigkeiten haben, eigene Baustellen zu übernehmen, dann ist das eine tolle Bestätigung. Es zeigt uns, dass unsere Überlegungen genau richtig waren. Dass unsere interne Ausbildung funktioniert und wir unser Wissen optimal weitergeben können. 

Die Verarbeitung von Beton Ciré beispielsweise gehört ja nicht zu den klassischen Lerninhalten innerhalb des Lehrberufs – als Unternehmen muss ich also was dafür tun, dass diese Techniken erlernt werden. Und das funktioniert bei uns. Da Raumkonzept weiterhin wächst, sind wir übrigens nach wie vor auf der Suche nach guten Handwerkern. Zurzeit benötigen wir nicht nur SchreinerInnen oder MalerInnen, sondern auch eine/n SanitärmeisterIn.

Raumkonzept hat 2019 viele beachtenswerte Projekte für Privatkunden, aber auch für den B2B-Bereich umgesetzt – z. B. die gigantische Spanndeckenkonstruktion im Trierer Alleencenter. Was war Ihr persönliches Highlight in diesem Geschäftsjahr?

Mein persönliches Highlight ist gar nicht so leicht zu bestimmen. Denn grundsätzlich finde ich alle unsere Projekte spannend, da jedes individuell anspruchsvoll ist. Im Spanndeckensektor haben wir dieses Jahr ganz viel bedruckt und mit Hinterleuchtungen gearbeitet. Hier beeindruckt mich die Menge an Projekten, die wir gestemmt haben. Ein Renner dieses Jahr waren z. B. bedruckte hinterleuchtete Decken in Bädern mit einer Standardgröße von rund 9 Quadratmetern. Dass Spanndecken von Kunden nun so gut angenommen werden, freut mich persönlich sehr.

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass man wieder gerne in hochwertige, langlebige Materialien in Innenräumen investiert. Das gilt vor allem für den Beton-Ciré-Bereich. Auch hier ist es für mich sehr schwierig, einen einzigen Auftrag herauszugreifen. Wir haben riesige Projekte mit 3000 Quadratmetern gestemmt, aber auch tolle Neubauprojekte mit „nur“ 100 Quadratmeter Boden. Was mich immer wieder begeistert, sind Häuser, die komplett fugenfrei – ohne Fliesen – realisiert werden, also Böden, Bäder, alles. Das gefällt mir persönlich unglaublich gut.

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2019 sind weitere Mitarbeiter, aber auch Produkte dazugekommen. Raumkonzept wächst sehr schnell. Vor welchen Herausforderungen steht man dabei als Unternehmen?

Die größte Herausforderung, vor der wir stehen, ist es a) Fachkräfte zu finden und b) diese auszubilden. Wir arbeiten in einem hochspezialisierten Bereich, legen einen hohen Qualitätsstandard an unsere Arbeiten und haben deshalb – wie eingangs erwähnt – einen eigenen Ausbildungsprozess entwickelt, den jeder neue Mitarbeiter durchlaufen muss.

Das ist, denke ich, eine der größten Herausforderungen. Hier herein spielt natürlich auch, dass wir uns in einer Branche bewegen, die zunehmend schneller wird. Dieser Geschwindigkeit müssen wir uns natürlich auch anpassen. Wir arbeiten sehr schnell – im Durchschnitt sind wir doppelt so schnell wie unsere Mitbewerber –, allerdings sehen wir trotzdem noch Potenzial nach oben. Im Vordergrund steht aber natürlich die Qualität – und deshalb muss es manchmal auch heißen: Gut Ding braucht Weile.

Welches Produkt hat Sie 2019 am meisten begeistert?

Es gibt ein Produkt, das wir schon von Beginn an im Portfolio von Raumkonzept haben und das in diesem Jahr einen kleinen Boom erlebt hat: unsere Pflanzwände. Wir haben 2019 dreimal so viele davon verkauft wie im Vorjahr. Das hat zum Großteil damit zu tun, dass wir nun mit Anne Wilke eine eigene Ansprechpartnerin für diesen Bereich haben, die eine gezielte Schulung nur für diese Produktsparte absolviert hat. Weitere Gründe bringt das Produkt selbst natürlich mit. Pflanzwände sind einfach ein toller Hingucker und eine großartige Begrünung im Innenraum für alle jene, die viel unterwegs sind. Sie benötigen praktisch keine Pflege. Man lebt also gewissermaßen in einer grünen Wohlfühloase, braucht aber keinen grünen Daumen. Ich denke, das macht mit den größten Charme der Pflanzwände aus.

Wie geht es 2020 für Raumkonzept weiter? Welche großen Projekte stehen an und worauf freuen Sie sich ganz besonders?

Wir haben für nächstes Jahr viele große Projekte von 100 bis 500 Quadratmetern in der Pipeline. Ein Highlight direkt im Januar ist eine Auftragsarbeit in Luxemburg. Dabei handelt es sich um eine Treppe, deren 25 Stufen wir mit einer Metalltechnik bearbeiten. Im Prinzip handelt es sich dabei um ein Flüssigmetall, das aufgespachtelt wird. Die Herausforderung hierbei ist das Polieren. Um das Metall verspachteln zu können, ist ein spezielles Bindemittel vonnöten, das zum Schluss aufwendig herauspoliert werden muss. Zum Vergleich: Beton Ciré wird einmal geschliffen, das Metall sieben- bis achtmal. Diese Treppe wird buchstäblich einzigartig. In Luxemburg hat es so etwas bisher noch nicht gegeben. Deutschlandweit ist es die dritte. Ein weiteres spannendes Projekt sind Böden für die Nürnberger Firma Heizomat, einem Hersteller von Hackschnitzelanlagen. Ebenfalls ein gigantisches Vorhaben. Aber es müssen nicht immer die Großbaustellen sein. Ich freue mich genauso sehr auf kleine, feine Umsetzungen!

Vielen Dank für das Gespräch!

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