Umgesetzt! #3: Urbanität meets Bauernhaus – Treppensanierung mit Beton Ciré

Umgesetzt! #3: Urbanität meets Bauernhaus

Treppensanierung mit Beton Ciré

Neue Runde in unserer Raumkonzept-Reihe „Umgesetzt!“! Dieses Mal erklären wir mehr zu einer unserer meistgefragten Leistung. Auf geht’s ins schöne Ruwertal und in ein für die Trierer Region typisches Einhaus.

renovierte treppe mit beton cire

Sie möchten Ihre  Vierwände mit Beton Ciré ästhetisch aufwerten?

Dann kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unserer langjährigen Erfahrung überzeugen. Tel.: +49 651 56128 509 oder E-Mail info@raumkonzept.group

Architekturträume im Grünen

Hoch oben über dem Ruwertal thront die kleine Ortsgemeinde Morscheid. Vorbei am Schloss Marienlay schlängelt sich der letzte Rest des Weges serpentinenartig zum Plateau der Schieferhochfläche, auf der das gemütliche Örtchen in exponierter Lage entstand.

Hier rund zwölf Kilometer von Trier entfernt ist nicht nur die Welt der Immobilienpreise noch in Ordnung, mit etwas Glück findet man auch noch wahre Architekturschätzchen, die man liebevoll sanieren kann. So wie das alte Bauernhaus, das Familie Lauter hier im Jahr 2018 erstand. Das Haus aus dem späten 19. Jahrhundert ist ein sogenanntes Trierer Einhaus, ein regionaler Bautyp, der einst Haus, Scheune und Stallungen unter einem Dach vereinte. Daher der Name.

Alte Strukturen in modernem Gewand

Das Einhaus hat seit seiner Errichtung schon einige Umbauarbeiten gesehen. Vieles aber wurde erst im Laufe des letzten Jahres in Angriff genommen, um das alte Bauernhaus mit Bedacht in die „Neue Zeit“ zu hieven. Susanne und Sebastian haben einen spannenden Mix aus Alt und Neu umgesetzt – behutsam wurden alte Strukturen in modernem Gewand erhalten. Einen letzten Schritt auf dem Weg zur Vollendung der Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen stellte die zweiteilige Wangentreppe dar, die die insgesamt drei Stockwerke des Hauses verbindet. 

Die massive Betontreppe hatte über die Jahre gelitten, vereinzelt waren bereits kleinere Ecken herausgebrochen. In den 1970er-Jahren hatte man die Blockstufen mit einem Linoleumbelag großzügig überklebt, der 2018 dann aus gesundheitlichen und optischen Gründen weichen musste. Jetzt, so ganz nackig, offenbarte die Treppe ihren tatsächlichen Zustand. Nicht lösbare Klebereste und massiv beschädigte Stufen waren das eine Problem. Überstehende Trittstufen, Ablaufrinnen und eine unregelmäßige Formung der Wangen beeinträchtigten obendrein ein homogenes Erscheinungsbild.

Ideales Material für Treppenlösungen: Beton Ciré

Die Lösung für die beiden war schließlich Beton Ciré – der Punkt, an dem wir mit Raumkonzept ins Spiel kamen. Beton Ciré ist im Grunde wie gemacht für derlei Problemstellungen, denn der auf echtem Zement basierende Sichtbeton kann auf jede bestehende Stein- oder Fliesentreppe einfach aufgetragen werden. Durch das Aufspachteln einer gerade mal 2 Millimeter starken Aufbauhöhe erstrahlt die alte Bestandstreppe in neuem, pflegeleichtem und schönem Gewand. Und genießt damit alle Vorteile von Beton Ciré: Sie ist feuchtigkeitsabweisend, wärmeisolierend, strapazierfähig und individuell!

Treppe vor sanierung
Liebe Susanne, vielen Dank für die Einladung in euer Idealtypischer Ablauf einer Treppensanierung mit Beton Ciré
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Nicht unerheblich bei einem so zentralen Element des Wohnhauses ist die tatsächliche Umsetzung – gerade wenn man wie Susanne und Sebastian kleine Kinder hat und mehrmals am Tag die Stockwerke wechseln muss. Eine zügige Arbeitsweise bei optimaler Qualität ist hierbei das A und O.

Ein idealtypischer Ablauf einer Treppensanierung setzt sich aus folgenden Arbeitsschritten zusammen:

Tag 1: Ausgleichen der Überstände mit Putzträgerplatten; Ausbesserung und Auffütterung der Stufen.

Tag 2/3: Vollflächige Armierung der Treppe. Mithilfe von eingesetzten Gewebebändern werden spätere Risse ausgeschlossen. Schleifen.

Tag 4: Auftrag Beton Ciré. In diesem Zustand ist das Material noch offenporig und nur mit Socken oder Überziehschuhen betretbar.

Tag 5: Schleifen. Imprägnierung der Treppe.

Tag 6/7: Lackierung der Treppe.

Aus Alt mach Neu

Neben unseren schönen Neubauprojekten freuen wir uns bei Raumkonzept immer sehr über solche Sanierungsaufträge.

Denn die Aha-Momente sind groß, die Begeisterung für die Lösung ansteckend. Im Altbau haben Beton-Ciré-Arbeiten noch mal eine ganz andere Wirkung, verblüffen in ihrer Kombination mit anderen Materialien und erzeugen einen gänzlich neuen Raumeindruck. So auch hier: Im Morscheider Bauernhaus ist nun auch die massive Betontreppe ins 21. Jahrhundert überführt worden.

Das zarte lichte Grau, für das sich Susanne und Sebastian entschieden haben, nimmt der gigantischen Treppe ihre Monstrosität und bringt urbane Eleganz in das Einhaus aus dem 19. Jahrhundert. Dank der Beseitigung der Überstände erscheint die Treppe als homogenes Gesamtbild – als ruhender Mittelpunkt im Herzen des Hauses.

Vielen Dank, dass wir euch heute besuchen dürfen. Warum habt ihr euch bei der Sanierung der Treppe für Beton Ciré entschieden?

Wir waren uns lange nicht einig, was wir mit der Treppe machen sollen. Wir haben im Haus ja viel Holz verarbeitet. Deshalb war unser erstes Impuls, dass wir sie ganz klar mit Holz verkleiden möchten. In ihrem damaligen Zustand hatte die Treppe aber viele knifflige Herausforderungen: beschädigte Stufe, Überstände, ein fest installiertes Eisengeländer, das wir unbedingt erhalten wollten, und und und. Sie mit Holz zu verkleiden wäre ein nahezu irrsinniges Unterfangen geworden und hätte dem Aussehen der Treppe letztlich geschadet, weil sie zu rustikal gewirkt hätte. 

Genau das wollen wir ja nicht. Wir finden es spannend, den traditionellen Touch des Bauernhauses mit modernen Materialien zu brechen. Parallel hatten wir uns dann immer mehr auch mit Beton Ciré beschäftigt, sodass die Entscheidung dann irgendwann doch ganz einfach war.

Ihr habt zwei kleine Kinder und musstet euch mit beiden – trotz Arbeit im Haus – frei bewegen können. Wie war die Umsetzung für euch?

Wir hatten im Vorfeld ein wenig befürchtet, dass wir für ca. 1 Woche die oberen Etagen nicht betreten könnten. Was mit zwei kleinen Kindern sehr schwierig geworden wäre. Herr Roth von Raumkonzept hat uns aber sehr schnell beruhigen können. Die Treppe konnten wir schließlich allenfalls an den Nachmittagen nicht nutzen, was aber kein Problem war, weil wir dann einfach was Schönes unternommen haben. Als der Beton Ciré aufgetragen wurde, durften wir die Stufen bis zur Versiegelung nur mit Socken oder Überziehern betreten, da das Material ja noch offenporig gewesen ist und Flüssigkeiten etc. Flecken hinterlassen hätte. Aber auch das hat mit den Kindern gut geklappt.

Würdet ihr Raumkonzept weiterempfehlen?

Absolut. Wir sind von dem Ergebnis rundum begeistert – und ebenso von der Schnelligkeit und Präzision, mit der das Projekt umgesetzt wurde.

Haben wir Ihr Interesse für diesen wunderschönen und Edlen Treppenbelag geweckt? Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Beratungsgespräch: Tel.: +49 651 56128 509 oder E-Mail info@raumkonzept.group

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